13.04. 2011 - Vom Gesang der Mandolinen

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Niederkassel.

Die Sonne tauchte das Kirchenschiff in ein besonders stimmungsvolles Licht. Besser hätte kein Bühnenbildner das Mandolinenorchester Niederkassel in Szene setzen können. Und das harmonische Spiel der rund 50 Musiker unter der Leitung von Richard Neff setzte das Sahnehäubchen auf den besinnlichen Konzertabend in der Rheidter Pfarrkirche Sankt Dionysius. Der stand überdies unter einem wohltätigen Gedanken. Statt Eintritt zu fordern, bat das Orchester um eine Spende für die "Aktion Eluru". Der Niederkasseler Verein unterstützt seit mehr als 30 Jahren eine Leprakrankenstation und ein Waisenhaus in Indien. Die voll besetzten Kirchenbänke, die gewiss dem Renommee der Mandolinenspieler geschuldet waren, verhießen Gutes für den Spendenbeutel. Richard Neff und sein Orchester dankten es ihren Gästen mit unterhaltsamer Musik, mit schweren und gefühlvollen, aber auch mit beschwingten Melodien aus den Federn berühmter Komponisten. Dabei verstanden sie es mit ihrem Spiel die fröhliche Leichtigkeit des "Halleluja" aus Mozarts "Exsultate Jubilate" ebenso überzeugend heraufzubeschwören wie die getragene Schwere aus Händels berühmten "Largo". Die Mandolinen sangen gleichsam, ihr bezaubernder Klang schwang durch die Luft, getragen von anderen Streich- (Zupf- ,Anmerkung des Orchesters) sowie Blas- und Perkussionsinstrumenten. Ein Programm mit anrührender Musik und versierten Musikern.

General-Anzeiger vom 13.04.2011     

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